Wir leben zunehmend in simulierten Welten: Vom Klimawandel über Wahlprognosen bis zur Verkehrsplanung – überall berechnen mathematische Modelle, was passieren könnte, wenn wir heute X oder morgen Y entscheiden.  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌
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Liebe Leserinnen & Leser,  
 
wir leben zunehmend in simulierten Welten: Vom Klimawandel über Wahlprognosen bis zur Verkehrsplanung – überall berechnen mathematische Modelle, was passieren könnte, wenn wir heute X oder morgen Y entscheiden. Der aktuelle Schwerpunkt zeigt, wie leistungsfähig diese Modelle inzwischen sind, aber auch, wo sie scheitern: bei fehlenden Daten, versteckten Annahmen und einer Objektivität, die oft nur behauptet ist. Gerade deshalb lohnt der Blick hinter die Gleichungen und darauf, wie viel Unsicherheit in unseren scheinbar präzisen Zukunftsbildern steckt. 
 
Außerdem im Weekly Briefing: Wie Forschende Mäusezehen teilweise nachwachsen lassen – ein Hinweis darauf, dass Säugetiere mehr Regenerationspotenzial haben, als lange gedacht. Und: Warum das KI-Startup Subquadratic mit seinem angeblich 56‑mal schnelleren Sprachmodell für viel Aufsehen sorgt – und weshalb die Fachwelt trotz erster Tests noch sehr vorsichtig bleibt. 
 
Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre. 
Herzliche Grüße, 
 
Luca Caracciolo 
Chefredakteur MIT Technology Review

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