Ein autonom fahrendes Taxi von Waymo hat in der Nähe einer Grundschule ein Schulkind angefahren. Das Kind erlitt nach der Kollision mit dem Robotaxi laut Betreiber leichte Verletzungen. Der Unfall ereignete sich am Freitag letzter Woche im kalifornischen Santa Monica und das Unternehmen hat die US-Verkehrsbehörde umgehend informiert. Diese hat entsprechende Untersuchungen eingeleitet und wird insbesondere das Verhalten der fahrerlosen Waymo-Taxis nahe Schulen genauer prüfen. Waymo behauptet, ein Mensch hätte nicht schneller bremsen können und beruft sich dabei auf Simulationen. Denn das Schulkind sei hinter einem SUV plötzlich auf die Straße gelaufen und das Robotaxi habe dank schneller Erkennung sofort rapide bremsen können: Waymo-Robotaxi fährt in der Nähe einer Grundschule ein Schulkind an.
Gute Nachrichten kommen dagegen aus Cupertino: Apple hat erneut hervorragende Zahlen vorlegen können. Der Umsatz ist ein neuer Rekord: Noch nie in einem Quartal war dieser so hoch – egal ob in einem traditionell starken Weihnachtsquartal oder überhaupt. Das iPhone – im Herbst neu waren die Modelle 17, 17 Pro, 17 Pro Max und Air – habe ebenfalls das beste Quartal überhaupt erzielt, so Apple-Konzernchef Tim Cook. Man sei mit dem Ergebnis „deutlich vor unseren eigenen Erwartungen“. Apple teilte weiter mit, dass die Zahl der aktiv verwendeten Geräte nun auf 2,5 Milliarden hochgegangen sei. Cook glaubt unter anderem, dass dies mit der „unglaublichen Kundenzufriedenheit“ zu tun habe. Nur die Geschäfte mit Macs sind zuletzt geschrumpft, besagen die Apple-Zahlen: Wieder wuchtiges Weihnachtsquartal.
Das Weiße Haus hebt Vorgaben für IT-Sicherheit bei US-Bundesbehörden auf. Die infolge des Solarwinds-Desasters erstellten Regeln für behördlich genutzte Software sind nicht länger bindend. Wesentlicher Bestandteil war, dass Behörden erheben, von welchen Bibliotheken, Programmen und Diensten ihre Software abhängt. Wer diese Information hat, kann leichter erkennen, ob seine Software von bekannt gewordenen Sicherheitslücken betroffen ist. Doch inzwischen hat das Weiße Haus die bisherigen Sicherheitsregeln für Beschaffung und Einsatz von Software aufgehoben. Fortan soll jede Behörde für sich entscheiden, welchen Risiken sie ausgesetzt ist und wie sie diesen zu begegnen hat. Dies ist Ausfluss der Deregulierungspolitik des US-Präsidenten Donald Trump: US-Behörden müssen nicht mehr prüfen, was in ihrer Software drin ist.
Geänderte Regeln gibt es auch bei Patreon, denn die Crowdfunding-Plattform erlaubt künftig nur noch Abonnements – auf Geheiß Apples: Bis November 2026 werden alle auf anderen Abrechnungsmodellen verbliebenen Urheber respektive Creator auf die Abo-Abrechnung zwangsumgestellt. Die Abos sind in der iOS-App dann wie von Apple vorgeschrieben als In-App-Abonnement erhältlich; bei allen Einkäufen über diese Bezahlschnittstelle behält der iPhone-Konzern automatisch bis zu 30 Prozent Provision ein. Patreon betont, damit „absolut nicht einverstanden“ zu sein, sieht sich aber zur Umsetzung gezwungen. Apple meine es nämlich ernst und habe im vergangenen Jahr bereits ein App-Update blockiert und mit dem Rauswurf aus dem App-Store gedroht. Denn Apple pocht auf Provision: Alle Patreon-Creator werden auf Abos umgestellt.
Normalerweise ist die Ankündigung, einen Wind- und Solarpark zu bauen, eine gute Nachricht. Im Fall von Inna hingegen ist die gute Nachricht, dass das Projekt nicht umgesetzt wird. Die Anlage in Chile hätte die Arbeit von Astronomen beeinträchtigen können. Inna sollte eine Anlage für die Produktion von grünem Wasserstoff und Ammoniak werden, die ein US-Unternehmen in der Atacama-Wüste in Chile bauen wollte, nur wenige Kilometer entfernt vom Paranal-Observatorium der Europäischen Südsternwarte. Zu Inna sollten unter anderem ein Solarpark und ein Windpark gehören. Astronomen weltweit hatten gegen das Projekt protestiert. Laut einer Studie hätte es die Teleskope durch Lichtverschmutzung, Luftverwirbelungen und Bodenvibrationen gestört. Jetzt sind die Astronomen erleichtert: Industrieprojekt in der Atacama-Wüste abgesagt.
Als „Duke Nukem 3D“ im Januar 1996 erschien, war die Welt der Ego-Shooter noch überschaubar. id Software hatte mit „Wolfenstein 3D“ (1992) und „Doom“ (1993) das Genre erschaffen und dominiert. Die Konkurrenz witterte das große Geld und kippte in den nachfolgenden Jahren oftmals uninspirierte „me too“-Ware auf den Markt, die in der Spielepresse meist als „Doom-Klone“ zusammengefasst wurde. Es gab allerdings einige Spiele, die aus der seelenlosen Masse herausstechen. Dazu gehörte auch „Duke Nukem 3D“ von 3DRealms. Das zeigte, dass Shooter auch einfach nur komplett wahnsinnig sein dürfen. Denn der Duke war sehr anders als die Space Marines dieser Welt: lauter, witziger und mit einer geradezu anarchischen Lust an der Grenzüberschreitung: Warum der Kult-Shooter „Duke Nukem 3D“ nach 30 Jahren auch heute noch Spaß macht.
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