Die wichtigsten Infos rund um heise+
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Freitag, 31.01.2026 
Update heise+
Liebe Leserinnen & Leser,
 
es wirkt auf den ersten Blick wie ein Relikt aus der Computer-Urzeit: Dennoch sind Magnetbänder nach wie vor die erste Wahl ist, wenn es um die günstige und langfristige Archivierung riesiger Datenmengen geht. Mit dem neuen LTO-10-Standard werden bald Kassetten verfügbar sein, die bis zu 40 Terabyte (!) an Daten fassen. Dieser beeindruckende Kapazitätssprung geht allerdings mit einem Technikwechsel einher, der die Kompatibilität zu älteren Bändern bricht. Wir erklären Ihnen, was hinter der Technik der neuen 40-Terabyte-Magnetbänder steckt.
 
Um sich von den US-Datenkraken zu emanzipieren, muss man nicht gleich das ganze Internet auf Magnetband speichern. Manchmal reichen schon kleinere, aber sehr effektive Maßnahmen. Die Dominanz der großen Tech-Konzerne bei der Websuche ist ungebrochen, und damit auch deren Datenhunger. Wenn Sie die Kontrolle über Ihre Suchanfragen zurückgewinnen möchten, haben wir einen spannenden Praxistipp für Sie. Mit einem kleinen Raspberry Pi und der Metasuchmaschine Searxng können Sie sich von Google & Co. lossagen. In unserer Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre eigene Websuche ohne die großen US-Datenkraken betreiben und so Ihren digitalen Fingerabdruck deutlich verkleinern.
 
Wo ich gerade beim Thema Kontrolle bin: Wer Windows nicht nur an der Oberfläche bedienen, sondern dem System tief unter die Haube schauen möchte, kommt auch weiterhin nicht an der Sysinternals-Suite vorbei. Die Sammlung von über 70 kostenlosen Werkzeugen ist ein Muss für jeden Power-User. Mein Kollege Axel Vahldiek hat für Sie nützliche Tipps für den Umgang mit Microsofts Sysinternals-Werkzeugen zusammengestellt, die Ihnen den Alltag mit den mächtigen Programmen erleichtern.
 
Auch Smart Meter versprechen mehr Kontrolle und Transparenz. Allerdings hakt es bei deren Rollout: Nicht nur, dass der Einbau der vernetzten Stromzähler schleppend vorankommt – für viele Kunden fängt der Ärger danach erst richtig an. Oft dauert es Monate, bis die erfassten Daten tatsächlich für dynamische Stromtarife nutzbar sind. Wir beleuchten, warum bei Smart Metern die Probleme oft erst nach der Installation beginnen.
 
Was bei Smart Metern noch Zukunftsmusik ist – nämlich der direkte Einfluss auf den eigenen Energieverbrauch – lässt sich mit einer eigenen Solaranlage schon heute umsetzen. Wie Sie von der Planung bis zur Förderung das Optimum herausholen, erklärt unser heise+ Expertentalk am 4. Februar um 17 Uhr.
 
Zum Schluss noch ein etwas weiterer Blick in die Zukunft: Forscher arbeiten daran, Robotern ein Gesicht zu geben, das nicht in das gefürchtete "Uncanny Valley" fällt. Ein neuer Ansatz der Columbia University nutzt künstliche Intelligenz, um eine verblüffend echte Mimik zu erzeugen. Lesen Sie bei uns, wie humanoide Roboter lernen, mit künstlicher Mimik zu sprechen und zu lächeln.
 
Genießen Sie die Lektüre und das Wochenende, bis zum nächsten Mal!
 
Ihr
Unterschrift
Volker Zota
Chefredakteur heise medien
Top-Thema der Woche
Holpriger Rollout
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Smart Meter: Warum Probleme oft nach der Installation beginnen
Der Smart-Meter-Rollout lahmt, aber es gibt weitere Probleme: Häufig registrieren Netzbetreiber die Geräte nicht korrekt. Ausbaden müssen es die Kunden.
 
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Ratgeber
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Websuche ohne US-Datenkraken
So hosten Sie Ihren eigenen Suchdienst per Raspi
 
Sie wollen statt Tracking, Profiling und Werbung gute Suchergebnisse? Mit Searxng setzen Sie eine starke, datenschutzfreundliche Metasuche per Raspi auf.
 
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Tipps für Microsofts Sysinternals-Werkzeuge
 
Die Sysinternals-Suite ist bekannt als Sammlung mächtiger System-Utilities für Windows. Weniger bekannt: Sie können die Werkzeuge sehr flexibel starten.
 
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Bis zu 40 Terabyte
Die Technik hinter Magnetbändern nach LTO-10
 
Rechenzentren sichern Datenmassen weiterhin auf Magnetband alias Tape. Die jüngste LTO-10-Technik packt satte 40 TByte in jede Kassette.
 
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Künstliche Mimik
Wenn humanoide Roboter sprechen und zurücklächeln
 
Mit beweglichen Silikonlippen synchronisiert ein Roboterkopf der Columbia University seine Sprachausgabe. So sollen humanoide Roboter künftig sozialer wirken.
 
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