Das Briefing von c't zur Digitalisierung ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌
Im Browser lesen | 14.05.2026
Christian Wölbert 
Leitender Redakteur, c’t 
cwo@ct.de
Moin aus Hannover,
in Sachen Souveränität wird viel über Microsoft gesprochen, aber selten mit Microsoft. Ich habe deshalb Alexander Britz, Public Sector Lead von Microsoft Deutschland, im Interview gefragt, mit welchen Argumenten er Kunden halten will, die durch die Vorgänge am Internationalen Strafgerichtshof aufgeschreckt wurden. Mehr dazu lesen Sie unten, das Interview in voller Länge gibts hier bei heise+. 
 
In eigener Sache: Außerdem freue ich mich, wenn Sie einen Blick auf das Programm der neuen c't-Konferenz Public IT werfen. Zusammen mit meinen Kollegen Jan Mahn und Jo Bager habe ich 21 Vorträge aus über 90 Einreichungen ausgewählt. Meine persönlichen Highlights finden Sie unten, das gesamte Programm mit allen Details zu Themen und Speakern steht auf der Webseite der Public IT. 
 
Viel Spaß bei der Lektüre wünscht 
 
Ihr Christian Wölbert
Neu hier? Hier können Sie D.digital abonnieren
Heute in D.digital 
Aktuelle Debatte: Microsofts Argumente in Sachen Souveränität
Update: Die wichtigsten News zur Digitalisierung
In eigener Sache: Das Programm der c't-Konferenz Public IT steht fest
Termine: Konferenzen und Messen zum Thema Digitalisierung
desktop
Aktuelle Debatte

Microsofts Argumente in Sachen Souveränität

Bei Microsoft bleiben oder wechseln? Diese Frage stellen sich seit der E-Mail-Sperre am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) und seit Schleswig-Holsteins Umstieg auf Open Source immer mehr IT-Entscheider ernsthaft.  
 
Wie Microsoft seine Kunden halten will, zeigt das c't-Interview mit Alexander Britz, Public Sector Lead und Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland. Zwar geht auch Britz bezüglich der Vorgänge am IStGH kaum über die bekannten Microsoft-Statements hinaus. Doch der Debatte um digitale Souveränität stellt er sich. 
 
Die Auslegung von Souveränität als Speichern von Daten im eigenen Rechenzentrum oder im eigenen Land lasse sich "in der aktuellen Gefährdungslage so nicht mehr halten", argumentiert er.

"Viele schauen beim Thema Souveränität aber nur in eine Richtung. Es gibt mehrere Richtungen, in die man schauen muss." 

Alexander Britz, Microsoft
Als Beleg verweist er auf die gezielten Angriffe auf Rechenzentren in kriegerischen Auseinandersetzungen, etwa im Iran-Krieg. "Unser Bundesverteidigungsminister sagt, wir müssen kriegstüchtig werden. Da wird es uns nicht helfen, wenn jemand sagt, ich habe ein oder zwei Rechenzentren in Deutschland." 
 
Viele schauten beim Thema Souveränität "nur in eine Richtung", kritisiert Britz. "Es gibt mehrere Richtungen, in die man schauen muss." 
 
Im Interview äußert Britz sich auch zu den Ursachen für die stark angestiegenen Kosten für Microsoft-Lizenzen und -Dienste etwa in der Bundesverwaltung. Außerdem geht er auf die Partnerschaft mit Delos sowie auf die Komponenten und die Support-Dauer für das neue "Microsoft 365 Local" ein, das sich an Kunden mit hohen Souveränitätsansprüchen richtet.  
 
Das Interview mit Alexander Britz lesen Sie in voller Länge bei heise+
Christian Wölbert
Haben Sie Gedanken oder Meinungen zu diesem Thema? Schreiben Sie uns eine Mail oder diskutieren Sie im Forum mit. Wir freuen uns auf Ihre Einschätzung!
Update

Die wichtigsten News und Hintergründe der vergangenen 14 Tage

Für Nutzer kostenlos: Bundesregierung bringt PIN-Rücksetzdienst zurück 
Das sind Deutschlands digitalste Bundesländer 
Digitalminister Wildberger: KI als Chance für die Industrie 
Tauziehen um Behörden-Cloud: Google verzögert deutsche Souveränitätspläne 
Mehrheit will die EUDI-Wallet, kaum jemand erfüllt die Voraussetzungen 
Zahlen zur Nutzung von Windows & Co.: Der Bund bleibt primär proprietär
Staat als Ankerkunde: Strategien für KI-Souveränität 
Stackit und neuland.ai: KI aus Deutschland 
Deutschland verliert im KI-Ranking Platz an Kanada 
Digitalsteuer im Blick: EU-Parlament fordert Milliarden-Abgabe für Big Tech 
Altersverifikation: EU-Kommission verlangt von Mitgliedstaaten konkrete Pläne 
Neue KI-Erkennung: Meta schaut bei Kindern und Jugendlichen genauer hin 
AI Act: Europäer können sich nicht über Digital-Omnibus einigen 
Sexualisierte Deepfakes: EU-Länder einigen sich auf Verbot 
BfDI: Neue Sicherheitsbefugnisse „nicht zulässig“ 
Kahlschlag beim Datenschutz: Baden-Württemberg plant massive Stellenkürzungen 
Learntec 2026: Den Stöpsel gezogen? 
Agentic Commerce: Wie weit autonomes Einkaufen schon ist (€)
Kritik an der geplanten Vorratsdatenspeicherung (€)
EUDI-Wallet: Welche Rolle PID und PID-Provider im EUDI-Wallet-Ökosystem spielen (€)
Sovereignty Washing: Wie man Cloud-Souveränität wirklich bewertet (€)
Teams-Alternativen: Diese Videokonferenz-Tools bietet der europäische Markt (€)

Etwas Interessantes gelesen?

Sagen Sie es gern weiter!
Newsletter teilen
Sie haben den Newsletter selbst weitergeleitet bekommen? Hier können Sie sich anmelden
Anzeige
In eigener Sache

Neue c't-Konferenz: Das Programm der Public IT steht fest

Die Public IT am 28. und 29. Oktober 2026 in Hannover ist die erste Konferenz von c't und heise, die sich speziell an den öffentlichen Sektor richtet. Wir konzentrieren uns auf Praxiswissen aus realen Projekten und auf konkrete, umsetzbare Lösungen. Die Vorträge bieten mit einer Dauer von 45 Minuten ausreichend Zeit für technische Tiefe und für Publikumsfragen.  
 
Im Rahmen unseres Call for Proposals wurden über 90 Vortragsvorschläge eingereicht. Meine c't-Kollegen Jan Mahn, Jo Bager und ich haben nun gemeinsam 21 Vorträge und Keynotes ausgewählt. Das gesamte Programm mit den beiden Tracks "Cloud & Souveränität" sowie "Automatisierung & KI" findet sich auf der Webseite der Public IT.
Zu meinen persönlichen Programm-Highlights zählen neben den Keynotes von Stefan Latuski (CIO der Bundesagentur für Arbeit) und Dr. Alexander Georgiadis (CIO Niedersachsen) unter anderem: 
 
Pamela Krosta-Hartl (ZenDiS): Digitale Souveränität messbar machen: Kriterien für eine souveräne Verwaltung
Dr. Patrick Grete (BSI): Größtes Hindernis für sichere Cloud-Nutzung: Fehlende Strategie – Erfahrung und Lösungen
Marcel Severin (Staatskanzlei Schleswig-Holstein): Ein neuer Verzeichnisdienst für Schleswig-Holstein
Dr. Lina Harispuru (Stadt Nürnberg): Raus aus dem Silodenken – warum Automatisierung technologieoffen sein muss
Mario Schmid (Kultusministerium Baden-Württemberg): SCHULE@BW - Digitale Souveränität im Produktivbetrieb
Frank Beutell (FITKO): DVC – Die neuen Cloud-Betriebsplattformen für die öffentliche Verwaltung
 
Wichtig war uns bei der Programmgestaltung, auch Erfahrungen mittelgroßer und kleinerer Kommunen zu berücksichtigen. Deshalb freue ich mich auch besonders auf den Vortrag von Oliver Dzubiel, IT-Leiter der Stadt Gifhorn, der über die KI-Einführung berichtet, "von der ersten Marktrecherche bis zum produktiven Betrieb". Gleiches gilt für den Vortrag von Pascal Stewin von der Stadt Gütersloh mit dem Titel "Low-Code in der kommunalen Praxis: Ende-zu-Ende-Digitalisierung bei der Stadt Gütersloh".  
 
Das Thema Registermodernisierung haben wir prominent am Abend des ersten Konferenztages quer über beide Tracks platziert: NOOTS-Gesamtleiter Michael Pfleger und sein Stellvertreter Claus Hackethal vom Bundesverwaltungsamt sowie weitere Experten erläutern, "was jetzt zählt, damit sich die technisch Verantwortlichen für das NOOTS bereit machen können". 
 
Tickets für die Public IT sind ab sofort über die Webseite der Konferenz erhältlich. Beschäftigte aus Behörden, öffentlichen Einrichtungen und öffentlichen Unternehmen zahlen bei der Buchung bis Ende August 249 Euro (zzgl. 19% MwSt.). Der Frühbucher-Preis für Teilnehmer aus der Wirtschaft liegt bei 749 Euro (zzgl. 19% MwSt.).
desktop
Termine

Messen und Kongresse zum Thema Digitalisierung im öffentlichen Sektor

9. – 10. Juni 2026: Zukunftskongress Staat & Verwaltung, Berlin
16. – 18. September 2026: KGSt-Forum 2026, Leipzig
13. – 15. Oktober 2026: Smart Country Convention, Berlin
28. – 29. Oktober 2026: Public IT – Die c’t-Konferenz für den öffentlichen Sektor, Hannover
  
Eine ausführliche Terminübersicht mit zahlreichen großen und kleinen Veranstaltungen zum Thema Digitalisierung bietet der E-Government-Podcast auf seiner Webseite.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback

Fragen, Kritik oder Lob? Schreiben Sie uns eine Nachricht oder bewerten Sie diesen Newsletter in unserem Survey
Newsletter bewerten
E-Mail schreiben
Wir lesen uns! Die nächstes Ausgabe erscheint am 26.5.  
Ihr Team von D.digital

Außerdem von c't

Newsletter 
Open Source Spotlight 
Die Pflichtlektüre für Freunde quelloffener Software: Entdecken Sie innovative Open-Source-Anwendungen 
Hier abonnieren
Newsletter 
c't Tech-Check 
Neue Hardware, neue Tools – was sich lohnt und was nicht. 
Hier abonnieren
Newsletter 
c't exklusiv 
Immer auf dem Stand der Technik bleiben - kompakt und persönlich. Jeden zweiten Donnerstag. 
Hier abonnieren
Newsletter 
c't 3003 Hype 
Was ist gerade Hype - und was steckt dahinter? Jeden Donnerstag 
Hier abonnieren

c't immer dabei - jetzt die App herunterladen

Apple App Store
Google Play
Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden
Impressum 
 
Heise Medien GmbH & Co. KG, Karl-Wiechert-Allee 10, 30625 Hannover 
Registergericht Hannover HRA 26709, Persönlich haftende Gesellschafterin: 
Heise Medien Geschäftsführung GmbH, Registergericht Hannover HRB 60405 
Geschäftsführer: Ansgar Heise, Beate Gerold 
Telefon: +49 (0)511 5352 - 0 
E-Mail: Infoservice@heise.de 
 
  
Sie sind unter folgender Adresse eingetragen: d.digital@newsletter.ct.de - 37062898. 
Hier können Sie sich von künftigen Zusendungen unserer Newsletter abmelden. Sollten Sie eine Abmeldung in Betracht ziehen, möchten wir Sie bitten, uns vorab in unserem Survey zu erläutern, warum Sie sich zur Abmeldung entschieden haben, damit wir unser Newsletter-Angebot weiter verbessern können. 
  
 
Kontakt | Impressum | Datenschutz