Das Briefing von c't zur Digitalisierung
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Christian Wölbert Leitender Redakteur, c’t cwo@ct.de | | | |
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bevor wir zu den staatlichen Digitalisierungs-Fails kommen, zuerst ein Hinweis in eigener Sache: c't startet eine neue Konferenz für den öffentlichen Sektor. Auf der Public IT stehen souveräne Cloud- und On-Premise-Lösungen sowie Automatisierung und KI im Mittelpunkt. Dabei legen wir den Fokus auf die konkrete Umsetzung statt auf abstrakte politische Ziele. Ich verantworte das Programm und würde mich sehr freuen, wenn Sie einen Vortrag einreichen und den 28. und 29. Oktober 2026 in Ihrem Kalender blocken. Alle Details zu den Themen der Konferenz sowie zum Call for Proposals finden Sie unten in dieser Ausgabe von D.digital sowie auf der Webseite der Public IT. Bei Rückfragen erreichen Sie mich unter cwo@ct.de. Und nun zum Schwerpunktthema unserer heutigen Ausgabe: Mein c't-Kollege Sylvester Tremmel und ich haben mit Lilith Wittmann und David Zellhöfer über gescheiterte IT-Projekte des Bundes wie die ID Wallet und den Datenatlas gesprochen – und über die Gründe für das Scheitern. Außerdem ging es um den Souveränitäts-Hype. Eine kurze Zusammenfassung finden Sie unten, den Podcast in voller Länge gibts bei c't Uplink. Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihr Christian Wölbert | | | |
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Warum staatliche IT-Projekte scheitern | | | |
De-Mail, ID Wallet und jetzt der Datenatlas – die Zahl staatlicher Digital-Fails steigt und steigt. Die Gründe dafür kennen Lilith Wittmann und David Zellhöfer: Hackerin Wittmann hat schon diverse Staats-Apps wie die ID-Wallet zerlegt. Und Zellhöfer, der Professor für digitale Innovation in der Verwaltung ist, zeigte die Datenatlas-Defizite in einem 170-seitigen „Kurzgutachten“ auf. „Das ging schnell von der Hand, weil die Mängel recht offensichtlich waren“, erzählt er im c't-Podcast Uplink. Mit Wittmann und Zellhöfer besprechen wir detailliert, warum solche Projekte scheitern. Hoffnung macht dabei, dass manche Behörden es besser hinkriegen: „Ich sehe das zum Beispiel bei der Fitko“, berichtet Wittmann. Die Bund-Länder-Behörde arbeite an dauerhaften Produkten statt nur an befristeten Projekten. | | | |
"Digitale Souveränität ist das elastischste Konzept, das man sich vorstellen kann"
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| Prof. Dr.-Ing. David Zellhöfer | | | |
Kontrovers wirds beim Thema Digitale Souveränität: Wittmann und Zellhöfer kritisieren Initiativen, die den Wechsel von US-Anbietern zu deutschen oder europäischen Alternativen propagieren. Ihre Beweggründe erläutern sie ausführlich – nicht nur mit Blick auf den Staat, sondern auch für Privatnutzer. Wenn der Staat, etwa das Land Schleswig-Holstein, auf lokale IT-Dienstleister ohne große Open-Source-Community setze, sei das Risiko nicht unbedingt niedriger als bei einem Weltkonzern wie Microsoft, argumentiert Wittmann: "Ich finde dieses Risikomodell eher schwierig." Ohnehin sollte die Politik aus ihrer Sicht weniger über die richtige Office-Software sprechen, sondern eher darüber, wie die Verwaltung ohne Office auskommt: "Wir sollten darüber reden, wie wir soziale Verwaltungsverfahren proaktiv machen, sodass Sozialleistungen nicht mehr in Office gemanaged werden." Und Zellhöfer fragt, bezogen auf Privatnutzer: "Mein Vater, über 80, wird der digital souveräner, wenn der seine Fotos von einer Apple-Cloud zu einer Hetzner-Cloud schiebt?" Digitale Souveränität sei ein "Wackelpudding-Konzept". Den Podcast mit Lilith Wittmann und David Zellhöfer finden Sie in voller Länge bei c't Uplink Christian Wölbert | | | |
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Die wichtigsten News und Hintergründe der vergangenen 14 Tage | | | |
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Public IT: Neue c't-Konferenz für den öffentlichen Sektor sucht Vorträge | | | |
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Am 28. und 29. Oktober findet in Hannover erstmals die Public IT statt. Die c’t-Konferenz richtet sich an Entscheider und Praktiker, die im öffentlichen Sektor für IT oder Digitalisierung zuständig sind. Sie stellt zwei Schwerpunktthemen in den Vordergrund: souveräne Cloud- und On-Premise-Lösungen sowie Automatisierung und KI. Die Besonderheit der Public IT ist die technische Tiefe: Hier geht es nicht um abstrakte politische Ziele, sondern um die konkrete Umsetzung. Die Redaktion von c’t bietet mit der Konferenz eine unabhängige Plattform für den fachlichen Austausch und Networking. | | | |
Im Call for Proposals sucht die c’t-Redaktion bis zum 12. April praxisnahe Vorträge von Menschen, die im öffentlichen Sektor IT- oder Digitalisierungsprojekte leiten und umsetzen. Wir freuen uns insbesondere über Speaker, die selbst im öffentlichen Sektor beschäftigt sind. Beiträge können sich unter anderem mit folgenden Schwerpunkten befassen:
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| ● | On-Premise, Cloud oder Multi-Cloud: Souveräne Infrastruktur |
| ● | Cloud-Transformation: Container, CI/CD und Orchestrierung |
| ● | Souveräne KI-Infrastruktur |
| ● | Souveräne Arbeitsplatzlösungen |
| ● | Datenschutz, Datensicherheit und Recht |
| ● | Automatisierung und Prozessoptimierung |
| ● | Generative KI / Agentische KI |
| ● | Ende-zu-Ende-Digitalisierung | |
Vorschläge für Vorträge können über die Webseite der Public IT eingereicht werden. Die c’t-Redaktion freut sich auch über Vorschläge zu weiteren Themen, die in den Kontext der Public IT passen. Erfahrungsberichte aus Projekten sind besonders gern gesehen. Das Programm wird Anfang Mai veröffentlicht. | | | |
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Messen und Kongresse zum Thema Digitalisierung im öffentlichen Sektor | | | |
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