KI-Müll verstopft das Web, Wikipedia ist 25, Hilfen für den Umstieg auf Glasfaser, unberechtigte Gebühren bei einem Billigflieger ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌
Im Browser lesen | 29.01.2026
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Moin aus Hannover, 
 
In dieser Ausgabe geht es um sogenannten AI Slop: KI-erzeugte Bilder, Videos und Texte, die zunehmend Social-Media-Kanäle verstopfen, aber nicht nur. Per KI erzeugte Fake-Inhalte, die angeblich von Prominenten stammen, locken Unbedarfte in Fake Shops oder zwielichtige Crypto-Deals.  
 
Unsere Kollegen haben sich ausführlich damit befasst, worauf man beim Wechsel des Internet-Anschlusses auf Glasfaser achten muss. Außerdem feiern wir den 25. Geburtstag der Online-Enzyklopädie Wikipedia. In der aktuellen Folge des "Vorsicht, Kunde"-Podcasts befasst sich Ulrike Kuhlmann mit den Verträgen bei Fitnesstudios. Und im aktuellen "Vorsicht, Kunde"-Fall aus dem Heft geht es um kostspielige Buchungsprobleme bei einer Billig-Airline. 
 
Viel Spaß beim Lesen wünscht 
Tim Gerber
Jo Bager 
Redaktion c’t 
jo@ct.de
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Abbildung des Shrimp Jesus, eine Jesus-Statue mit Shrimp-Elementen

Vorsicht, AI Slop!

„Shrimp Jesus" auf Facebook, hüpfende Kaninchen auf TikTok, generische SEO-Artikel überall – das Internet versinkt im KI-Müll. AI Slop nennt sich das Phänomen: massenhaft produzierte, minderwertige Inhalte ohne echten Mehrwert. 
 
Die Gefahren sind real: Auf TikTok ist bereits jedes vierte Top-Video KI-generiert, bei Webtexten sollen es 30 bis 40 Prozent sein. Das Problem geht über Qualitätsverlust hinaus. Desinformation verbreitet sich schneller. Und der Liar's Dividend"-Effekt ermöglicht es, echte Beweise als KI-Fälschung abzutun. 
 
Werden künftige KI-Modelle mit diesem Schrott trainiert, droht zudem ein „Model Collapse" – eine Spirale inhaltlicher Verarmung. Das Internet als Wissensquelle steht auf dem Spiel. In meinem Ressort teilen wir derzeit viele abschreckende Beispiele von AI Slop, weil wir mehrere Artikel zu dem Thema vorbereiten. Dazu interessiert uns: Sind Ihnen besonders krasse Beispiele von AI Shop untergekommen? Dann würde ich mich freuen, wenn Sie sie mir per Mail schildern.
25 Jahre Wikipedia: Globus mit "25"

25 Jahre Wikipedia: Das Wissen der Welt, einen Klick entfernt

Am 15. Januar 2001 starteten Jimmy Wales und Larry Sanger ein Experiment: eine Enzyklopädie, die jeder bearbeiten kann. Heute, 25 Jahre später, umfasst Wikipedia 66 Millionen Artikel in 348 Sprachen und verzeichnet 4,4 Milliarden Besuche pro Monat. Die deutschsprachige Version allein hat über drei Millionen Einträge. 
 
Was Wikipedia so besonders macht: Sie demokratisiert Wissen. Ohne Paywall, ohne Abo, rund um die Uhr verfügbar. Tausende Freiwillige pflegen Artikel, diskutieren über Quellen und halten Informationen aktuell. Das Projekt ist heute so selbstverständlich wie Strom oder Wasser – und trainiert nebenbei fast alle großen Sprachmodelle. In Zeiten von Fake News und Desinformation ist eine quellenbasierte, transparente Wissensplattform wertvoller denn je. Auf heise online habe ich ein wenig weiter zur Geschichte und den aktuellen Herausforderungen ausgeholt.
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Abstrakter Aufmacher mit einer Abbildung von Glasfaser-Kabeln

Glasfaser: Handreichungen zum Umstieg

Glasfaser verspricht stabile Verbindungen, hohe Geschwindigkeiten und ist energieeffizient – die Bundesregierung will sie flächendeckend ausbauen. Doch der Umstieg bereitet vielen Verbrauchern Probleme. Das beginnt bei der Frage, ob und wann ein Wechsel sinnvoll ist. 
 
Hinzu kommt Ärger mit Anbietern: Aggressive Vertriebler arbeiten mit Psychotricks und falschen Versprechungen. Nach Vertragsabschluss kann es Jahre dauern, bis der Anschluss tatsächlich aktiviert wird – und selbst wenn der Anbieter nicht liefert, werden Kunden den Vertrag oft nicht los. „Die Zahl der Beschwerden steigt stetig", berichtet Jana von Bibra von der Verbraucherzentrale Niedersachsen gegenüber c't. Meine Kollegen haben das Thema ausführlich beleuchtet und zeigen, wie Sie Ärger mit Vertrieblern, Baufirmen oder Vertragsklauseln umgehen.
Aufmacher Vorsicht, Kunde

Ärgerliche Check-In-Gebühren

Von ärgerlichen Zusatzgebühren bei Störungen im Online-Portal durch den Billigflieger Wizz-Air berichtet c't in ihrer Rubrik Vorsicht, Kunde: Ein Leser hatte für sich und seine Familie eine Flugreise mit der ungarischen Fluggesellschaft Wizz Air gebucht. Im Preis inbegriffen war nur ein Online-Check-In. In den Tagen vor dem Abflug funktionierte das Portal der Airline und die App fürs Online-Check-in nachweislich nicht. Dennoch kassierte die Wizz Air am Flughafen zusätzliche Check-In-Gebühren von knapp 200 Euro für die vierköpfige Familie. 
 
Trotz eines Schiedspruchs der Schlichtungsstelle für den Flugverkehr zugunsten der Passagiere weigert sich Wizz Air bis heute, die unberechtigten Gebühren zu erstatten. Die Kunden hätten sich wegen der Störung des Systems zunächst an den Kundenservice der Airline wenden müssen, hieß es gegenüber c't. Einen Hinweis darauf enthielten die Fehlermeldungen jedoch der Airline-App jedoch nicht. c't empfiehlt Fluggästen deshalb in ähnlichen Fällen, nicht nur den Ausfall des Systems gut zu dokumentieren, sondern auch ihre Bemühungen um Kontaktaufnahme mit der Airline möglichst beweisfest aufzuzeichnen, zur Not mit Hilfe von Zeugen.

🎙️ c’t-Verbraucherschutz-Podcast Vorsicht, Kunde! – Fitnessstudio rechtssicher kündigen

Logo des Podcasts "Vorsicht Kunde!" mit einem Stempel
Wer zum Jahresstart hochmotiviert einen Vertrag im Fitnessstudio unterschreibt, sollte die Laufzeiten und Kündigungsmodalitäten genau prüfen. Viele Verträge laufen länger als gedacht. Wer kündigen will, muss Fristen, Form und Nachweise kennen, um unnötige Kosten und Ärger zu vermeiden. Wie Kunden am besten vorgehen, besprechen wir im Podcast. 
Zur aktuellen Folge

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